9 Schritte für natürliche Portraits

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Hier sind 9 Schritte für natürliche Portraits mit den Händen und mit natürlichem Licht (Dauerlicht) und dem Tageslicht. Wenn du diese 9 Schritte so umsetzt sehen deine Bilder demnächst auch so aus du kannst ja da deine Kreativität freien Raum lassen und es auch mal anders probieren und um zu setzen, du musst ja nicht es direkt so umsetzen, wie ich es dir da zeige. Es soll ja für dich ein kleiner Anspornen sein und deine Kreativität unterstützen. Du solltest schon deinen eignen Stil da drin haben. Ich wünsche dir nun jetzt Gutes Licht und viel Spaß beim umsetzten.

 

 

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Blick nach unten

Durch die gerichtete Bickrichtung nach unten entstehen eine nach denktlicher Eindruck

und wenn dann noch die Hände mit ins Spiel kommen wirkt das Bild noch Emotionaler.

Tipp

Stelle dich auf einen Hocker so bekommst du einen tollen Blickwinkel.

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Wandernde Hände

Sag seinem Model/Kunden das sie eine Hand zur Wange bewegen soll.

Die Fingerspitzen der einen Hand solltedabei an der Handfläche der anderen Hand liegen und das Kinn etwas gesenkt sein.

Tipp

Achte darauf das keine Handflächen also quasi den Handrücken nicht im Bild sind.

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Sitzend

Das Model/Kunde sitz auf einem Stuhl und schaut schräg in die Kamera.

Die Ellenbogen liegen auf den Oberschenkeln auf und die Hände sind unterhalb des Kinns platziert.

Tipp

Durch diese schräge Sitzhaltung wirkt es sehr natürliche.

Die Finger sollten dabei leicht gekrümt sein.

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Einhändig

Lass das Model/Kunden schräg zur Kamera stehen.

Das Kinn soll Richtung der vordern Schulter gedreht sein und auf der die Hand soll behutsam auf der Wange liegen.

Tipp

Beschneide das Bild an der oberen Kanteim Stirnbereich naheam Haaransatz des Model/Kunden.

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Einfach&Stark

Der Portrait-Klassiker

Model/Kunde schaut direkt in die Kamera.

Achte, aber bitte darauf das Ober- und Unterlippe leicht von eineander getrennt sind.

Tipp

Nehme eine Festbrennweite als Objektiv zb.50mm 1,8

stell die Blende auf 1,8 und die Belichzungszeit auf 1/100 und die ISO auf 100

den Weißabgleich auf 5800 oder mehr wenn du draußen bist und wenn du ein Dauerlicht hast und Indoor fotografieren möchtest dann kannst du den Weißabgleich auf 2400 oder mehr einstellen. Du musst einfach mal alles ausprobiern da ich ja nicht weiß was du für ein Dauerlicht hast oder sonst eine Anlage oder Kamera hast.

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Im Winde

Lass dein Model/Kunde mit der Schulter voran zur Kamera stehen und verwende ein Ventilator oder

den Reflektor wenn du ein Assistenten hast um die Haare über das Gesicht gleiten zu lassen.

Tipp

Mach hier mehrere Bilder da es bei bewegtem Haar und der Komposition des Posens sehr schwierig wird .

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Erleuchet

Den Eindruck einer der Erleuchtung oder Eingebung machst du, in dem du das Model /Kunden schräg nach oben sehen lässt. Eine grazile Positierung der Hände unterhalb des Kinns unterstützt das Bildnis.

Tipp

Verläuft die Blickrichtung nach rechts wirkt es sehr hoffungslos während die Blickrichtung nach links wirkt das Bild sehr nachdenklich.

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Perfekte Symmetrie

Sag deinem Model/Kunden das sie ihre Hände am Handgelenk zusammen führen soll

und das die Finger an mutig über die Wange legen soll.

Das schafft eine natürlich symmetrischen Rahmen um das Gesicht.

Tipp

Das Model/Kunde soll in die Richtung der Lichtquelle schauen, denn da bekommst du eine Spiegelung von der Lichtquelle in den Pupillen des Kunden/Models.

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Eingerahmt

Sag deinem Model/Kunden das sie die eine Hand zum Kinn und die 2. Hand am Kopf leicht anlegen soll so dass das Gesicht ein gerahmt ist.

Tipp

Achte, auf die Platzierung der Hände. Der Handrücken soll da auf dem Bild nicht zu sehen sein.

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Bonus

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Kreativität 

Sein, aber immer auch kreativ bei deinen Fotoshootings.

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Calvin und seine Lemminge

VERKAUFEN UM JEDEN PREIS

Zunehmend richten sich Leute gegen Calvin und seine „Lemminge“ wie wir liebevoll bezeichnet werden.

Ich war auf seinem ersten Business Bootcamp dabei. Ich verfolge ihn seit meinen ersten Stunden der Selbstständigkeit. Seine Fähigkeit ist es, Inhalte sehr einfach und auf eine unterhaltende Art zu vermitteln. Damals Photoshop, heute Businessthemen. Das hab ich immer sehr an ihn geschätzt. Für mich war das Bootcamp einfach eine erfrischende Motivation, man kommt dabei wieder ins Handeln, trifft Gleichgesinnte, investiert in sich selbst und hinterfragt wo man hinmöchte.
Man bekommt seine Techniken präsentiert, die man auch vor Ort noch umsetzen soll.

Zum Beispiel wenn ein Fan/Kunde anfragt und meint die Preise sind zu teuer, dann sollte man dranbleiben und verhandeln. Am besten per Telefon. Gesagt getan. Ich konnte eine Kundin in einem 10 Minuten Gespräch mit den Techniken überzeugen. Anruf von Mallorca nach Österreich. 10 Minuten (und gute € 8,- Telefongebühr) später ruft sie wieder an, möchte wieder von vorne verhandeln und sagt dann doch ab.

Mir ist da bewusst geworden – ja so würde es schon gehen, aber,

1. telefoniere ich nicht gerne

2. verhandle ich nicht gerne

3. sollen Kunden aus voller freier Entscheidung zu mir kommen.

Ich für meinen Teil hab herausgefunden, dass das nix für mich ist. So bin ich nun mal nicht. So ein penetranter Verkäufer bis der Kunde ja sagt. Diese Technik ist nix für mich. (das war vor über einem Jahr, vielleicht haben sich die Inhalte im Kurs ja auch geändert)

Was ich damit sagen will: Nehmt euch aus Kursen und bei Vorbildern heraus, was euch gefällt, was zu euch passt. Es gibt auch andere Wege die richtig sind. Wie bei einem Buffet, da nimmt man auch nur was einem schmeckt. (außer beim Street Food Markt in Thailand, da wusste ich nicht genau was ich esse…)

Ich hab das ganze letzte Jahr gebraucht um mich wieder zu finden. Ich war schon sehr beeindruckt von den Methoden, dann kam auch noch Dirk Kreuter in Calvins Leben mit seinen Verkaufstipps. Ich schätze und bewundere Beide nach wie vor sehr, was sie erreicht haben! (aber denkt ans Buffet).

Vor allem hab ich noch mehr daran geglaubt wachsen zu müssen um wer zu sein, um erfolgreich zu sein. Ein Team zu haben. (Ich hab mich davon getrennt, mehr dazu ein anderes mal.) Höher, schneller, mehr.

Und du MUSST Ziele haben! Ach ich kanns gar nicht mehr hören. Ich war im Winter so hoch, dass ich fast zu tief fiel. Erschöpft. Viele Arztuntersuchungen.

Irgendwie hab ich mich selbst nicht mehr gespürt. Und wisst ihr was? Dabei hatte ich längst mein einziges Ziel erreicht: gut von einem kreativen Job leben können. Freizeit haben. Katzen den ganzen Tag streicheln. Ohne Wecker aufstehen. Mir keine Sorgen um Aufträge zu machen. Mit der ganzen Familie zu Mittag essen. Die Liebe an meiner Seite. Ein Dach übern Kopf. Mein persönliches pures Glück. Ja so einfach.

Ich will gar nicht mehr MEHR. Zumindest nicht mehr um jeden Preis. Alles was ich jetzt noch dazu lerne, an Herausforderungen bekomme ist nur eine Draufgabe. Es ist in Ordnung sich selbst die Erlaubnis zu geben, das es OK ist, zufrieden zu sein, da wo man ist. Es ist OK nicht weiter zu wachsen. (immer noch nicht die 1,60cm erreicht) Es ist ok keine Kopie zu sein. Kein Team zu haben.

PS: ja ich weiß der Titel ist reißerisch und wird die Aufmerksamkeit auf sich ziehen! Und nein ich sehe mich nicht als Opfer 🙂 Ich war sehr gerne am Bootcamp. Aber ich wusste, dass manche es gerne so lesen würden. Bin gespannt was ihr dazu sagt.

Texte ist von Sandra Gehmair.